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Brauche mal euren Rat

Meine Mutter hat die Kombi Speedport Hybrid und Fritzbox 7490.
Der Hybrid Router der Telekom ist ein Misthaufen, aber leider unumgänglich, da bei ihr weder Glasfaser noch schnelles Internet verfügbar ist. Der Hybrid Misthaufen hängt sich allerdings 1x in der Woche auf und somit ist auch kein VPN Zugriff mehr möglich.
Meine Mutter ist 79 Jahre alt und schon mit dem Ziehen des Netzsteckers überfordert.
Habt ihr eine Idee, womit ich einen Plug aus der Ferne steuern kann, um den Mülleimer bei Bedarf neu zu starten. Eine Fritz Steckdose ist nicht möglich, weil ich bei einem Hänger dann keinen Zugriff mehr über VPN habe.
Es müsste etwas mit Zugriff über eine Cloud sein. Bitte seit auch gnädig mit dem Preis.

Wie wäre es denn wenn du den Router täglich neu starten würdest. Bspw. per zeitschaltuhr.

Wenn das Ding aussteigt und kein Internet da ist, wie willst du es dann per Cloud erreichen?

Gruß

LTE Stick in die Fritzbox, und den Speedport wegschmeißen geht nicht?

Du hast doch bestimmt eine Phiies plus OSRAM Steckdose plus Philips Hue Button oder Philips Hue Wireless Dimming Schalter. Mutti drück den Button :smile: Aber der nächtliche Neustart der Box wäre die günstigste Alternative.

@GFausD

Das funktioniert schon sehr gut mit LTE Stick in die Fritzbox? Suche so was immer wieder für meine Schwiegereltern. Die zahlen 39,95€ für Ihren Anschluss nutzen das Internet kaum, aber Telefonieren sehr viel. Da würde ich mit einem Handyvertrag günstiger kommen.

Ja, wegwerfen des Speedport wäre die beste Lösung.
Da aber der Hybrid Tarif nur mit dem Schrotthaufen der Telekom funktioniert, hab ich keine Wahl.
Das lächerliche ist, daß der Speedport von alleine neu startet, wenn er sich erhängt hat, aber die dahinter hängende Fritzbox dann die Verbindung zur Telefonie und dem VPN, verliert. Das Internet geht witzigerweise danach noch.
Nach einem Aussteigen hilft nur ein Ritual.
Speedport Neustart, dann Fritze Neustart, dann 10 Minuten VPN Ausfall im Minutentakt, bis sich der Mist wieder stabilisiert hat.
Leider ist sie an die Telekomiker noch 17 Monate gebunden, sonst hätte ich ihr schon lange eine Fritz 6890 gekauft und alles über einen LTE Vertrag geregelt.
Alles nur an den Speedport zu hängen ist auch keine Lösung. Das Ding ist unterirdisch im Datendurchsatz und bei Wlan verkommt Netflix zur Diashow.

Also doch zwei Zeitschaltuhren.
Erst den Shitport starten und 10 Minuten später die Fritzbox. Danke Telekom und herzlich willkommen im 20. Jahrhundert!

kann es sein, dass die zwei Boxen gleichzeitig als Router im Netz sind?
Wenn ja, ist es logisch, dass es zu den Ausfällen kommt und die Box sich aufhängt.
Sie kann ganz einfach die ankommenden Pakete nicht Routen bzw. weiß nicht wohin damit.Da der Speicher/CPU der Telekom Box begrenzt ist, hängt sie sich halt auf bis zum nächsten Mal.
Am Besten wäre es, wenn die Telemüll Box nur als reines Modem läuft und die Fritte als Router.Zugangsdaten werden dann in der FritzBox verwaltet.
Die Telekom Box muss aber dann auch “Exposed Host” können.
Alle ankommenden Pakete (VPN etc) muss an die Fritte durchgereicht werden ohne Routing etc.

Speedport:
Ich hab den Shitport nur als Modem laufen und die entsprechenden Ports sind freigegeben.
Die Fritze hängt am LAN Anschluß des Speedport und bekommt über Lan 1 das Internet vom Telekomiker. Telefonie aus, WLAN aus, Sicherheit aus. DNS über Telekom.

Fritzbox:
Internes Modem ist aus.
Beide Boxen haben verschiedene IPs/Adressbereiche.
Die Fritze baut ihre eigene Internetverbindung auf und ist für Internet und Telefonie zuständig. Alle Geräte hängen im Wlan der Fritzbox.
DNS über den Anbieter freeDNS.

Wenn die Fritte als reiner “IP-Client” läuft, wird es schwierig ein vernünftiges und stabiles VPN ans laufen zu bekommen.
Gerade wenn LTE im Spiel ist mit IPv6 wird es spannend.
Inwiefern der Telemüll ein einfaches Weiterleiten allen IPv4-Traffics (z.B. UDP 500, UDP 4500, ESP und GRE) zu einer per LAN1 angeschlossenen Fritzbox erlaubt, ist auch nicht sicher gestellt.
Du könntest höchstens mit einem kleinen Raspi,OpenVPN und DynDNS bissi spielen ob es dann stabiler läuft.

Ich habe da noch die Vermutung das die Fritz!Box den Wechsel der IP nicht mitbekommt. Es gibt immernoch einen IP-wechsel, bei IPv4 und IPv6, auch wenn es nichtmehr alle 24h stattfindet. Ich hatte ähnliche Probleme, aber seitdem die Fritz!Box bei mir direkt als Modem fungiert gibts die nichtmehr.

Wenn das Internet noch geht könntest du vielleicht mit einem Smart Plug arbeiten. Ich habe bei Sonoff gesehen das es eine Option eines Loop Timers geben soll mit dem man nach einer eingestellten Zeit den Plug automatisch ein bzw ausschalten kann. Also wenn du ihn aus der Ferne ausschaltest das der sich nach 1 Minute dann wieder einschaltet. Könntest du dann vielleicht mit Homey automatisieren.
Ist nur eine Idee und keine Ahnung ob das auch funktioniert.

Ich mach das nur mit IPV4. Ich habe es jetzt mit zwei Zeitschaltuhren gelöst. Nachts schaltet zuerst der Speedport aus und startet 5 Minuten später neu.Weitere 5 Minuten später tut die Fritze das Gleiche. Alles gut, läuft.
Wenn der Vertrag meiner Mutter ausgelaufen ist, werde ich den Shitport teeren und federn und ihn um Mitternacht mit weißer Kapuze und brennendem Kreuz an das Selbige nageln.
Wenn möglich besorgt mir noch den Ingenieur, der das Ding konstruiert hat. Auf der anderen Seite vom Kreuz ist noch Platz.
Was tut man nicht alles, wenn nur Dorf-DSL 5000 zur Verfügung steht.

Obwohl das ist noch ein Grund deine Mutter zu besuchen, wer weis wie lange das noch möglich ist :wink:

Im Prinzip gebe ich dir Recht, aber jeden Tag muss es dann doch nicht sein.